Über mich

Lebensweg

  • Geboren 1981 in Berlin-Charlottenburg, aufgewachsen in Spandau, mit 5 Jahren das erste Mal auf dem Pferderücken.
  • Von da an nach Möglichkeit täglich "im Stall". Klassischer Reitunterricht, später Einzelunterricht und Teilnahme an verschiedenen Seminaren rund ums Pferd.
  • Abitur im Jahr 2000, Lehramtsstudium der Politik und Geographie
  • seit 2009 Lehrerin in Berlin, seit 2011 an einem Spandauer Gymnasium.
  • 2016 erste Berührungspunkte mit Equo Vadis.
  • Seit 2018 selbständige Pferdetrainerin
  • August 2020: eigener Seminarhof in Sachsen-Anhalt/Altmark

Ausbildung

Der ganzheitliche Ansatz in der Pferdeausbildung hat mich schon lange fasziniert und vor allem überzeugt, sodass ich im Frühjahr 2016 die ersten Kurse bei Equo Vadis besuchte. Diese bescherten mit unzählige Aha-Momente und vermittelten eine große Bandbreite an Dingen, die ich bis dahin nicht wusste. Im Rahmen des Studiums konnte ich mein Wissen bzgl zahlreicher Themen erweitern und festigen:

  • Ethologie/Zucht
  • Exterieurbeurteilung 
  • Fütterung

  • Haltung/Stallmanagement

  • Immunologie und Pathologie 

  • Physiologie

  • Zahnkunde
  • Erste Hilfe
  • Hufkunde
  • Anatomie
  • Biomechanik

 

 

Seit September 2017 bin ich zertifizierte Equo-Vadis Pferdemanagerin und habe im Anschluss das Studium zur Pferdegesundheitstrainerin, ebenfalls bei Equo Vadis, absolviert. Die dort besuchten Kurse sind hier zu finden.

      

Aktuell bilde ich mich zur Tierheilpraktikerin fort, da meine Kunden hier einen erhöhten Bedarf zeigen, sodass ich ab 2022 mein Angebot durch naturheilkundliche Aspekte ergänzen kann.

 

Seit Januar 2020 bin ich Gründungsmitglied im von Karin Kattwinkel ins Leben gerufenen Verein "Pferdeschutzengel e.V." und unterstütze diesen dabei, eine Lobby für das Pferdewohl zu schaffen.

In diesem Video stelle ich mich als Pferdeschutzengel kurz vor und erläutere, was ich für das Wohl der Pferde tue.



Pferde


Lino, Ex-Trabrennsportler (*2008)

Lino kam am Valentinstag 2016 zu mir. Er war sowohl physisch als auch physisch als komplettes Wrack zu bezeichnen. Schlau, wie er ist, verweigerte er es am Ende seiner Rennkarriere, das Geläuf überhaupt zu betreten, weshalb er letztlich auch abgegeben wurde. Diese Schlauheit, gepaart mit seinen körperlichen und seelischen Wehwehchen haben mich während seiner Ausbildung zum Reitpferd mehr als einmal verzweifeln lassen.

Mittlerweile ist er ein sehr fein zu reitendes Pferd. Dennoch zeigt er einem sehr genau, wenn er etwas anders sieht als ich. Seine Tagesform muss ich im täglichen Training daher sehr stark berücksichtigen, um ihn bei Laune zu halten.

 

 

Jorgo, P.R.E. (*2012)

Jorgo lernte ich auf einem Seminar in Barcelona kennen. Hier ritt ich ihn während der Zeit mehrfach und am Ende hatte ich wider Erwarten und durch die Überredungskünste meines lieben Mannes ein Pferd im Gepäck.

In Deutschland angekommen und nach einiger Zeit der Eingewöhnung stellte uns eine Kolik mit Not-OP und den daraus resultierenden Folgen vor große Herausforderungen. Der muskuläre Aufbau gestaltete sich ungewöhnlich langwierig, erst mit Einstieg in die Equikinetic erlangten wir kleine Durchbrüche. Dennoch hatte ich von Beginn an bereits in Spanien das Gefühl, dass da irgendwo noch etwas schlummerte, denn er hatte immer wieder Probleme, seine Hinterhand einzusetzen, speziell auf der rechten Hand im Galopp. Ein Ultraschall brachte Gewissheit: Massiver Fesselträgerschaden, der offenbar schon lange Bestand hatte, vermutlich bereits in Spanien. Aussichten als Reitpferd: Keine.

Durch angepasstes Training und verschiedenste manuelle und naturheilkundliche Verfahren haben wir der Diagnose getrotzt und das Bein macht aktuell einen guten Eindruck. Ich habe noch nicht aufgegeben.

 

Ponymann, Lewitzer-Painthorse-Mix (*2017)

Der Ponymann ist im Dezember 2020 zu uns gestoßen. Mit seiner Ausbildung beginne ich gerade. Er soll mich in den H3 for Kids-Seminaren unterstützen und den jüngeren Pferdemenschen den Umgang mit dem Pferd näherbringen. Seine Mama ist gestorben, als er gerade mal 2 Monate alt war und ist dementsprechend sehr stark auf Menschen fixiert. Manchmal hat man Mühe, sich gegen seinen Kuschel-Einforderungen zu wehren, was man auf dem Foto gut sehen kann. Dabei ist er aber stets höflich und im Allgemeinen ein wirklich tolles Pferdchen.

Mein Mann ist sein größter Fan und vielleicht bekomme ich diesen noch auf die Kutsche, wenn der Ponymann soweit ist.