Wer einen Traber in die Familie holt, hat großes Glück! Pferde dieser Rasse sind sehr menschenbezogen, sensibel, intelligent, gut erzogen und vielseitig. Sie tun ihr Bestes, um dem Menschen zu gefallen. Hat man ersteinmal eine Verbindung zu ihnen aufgebaut, steht einer glücklichen Beziehung nichts mehr im Weg.

Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Traber ausschließlich als Renn- und nicht als Reitpferde gezüchtet werden. Wenn sie bereits Rennen gelaufen sind, fängt man wie bei der Jungpferdeausbildung ganz von vorne an. Somit gehören Traber nicht unbedingt in unerfahrene Hände, sondern sollten unter fachkundiger Anleitung auf Ihrem Weg zum Reitpferd vorbereitet werden.

Hierzu zählt ganz besonders die Arbeit an der Hand. Muskeln müssen auf- bzw. umgebaut werden, denn beim Reiten werden andere Muskelgruppen benötigt als beim Ziehen von Sulkies im Trab. Beweglichkeit und Entspannung  sollten ebenso über mobilisierende Übungen gefördert werden. Nimmt man sich die nötige Zeit, um das Pferd dementsprechend zu unterstützen, kann man allen Vorurteilen zum Trotz mit einem Traber genauso glücklich wie mit jedem anderen Pferd werden.